Das Vortragsangebot des IBZ

Die Geschichte der Bionik - von Leonardo da Vinci bis in die Gegenwart
Beginnend mit den frühen Arbeiten Leonardos zum Vogelflug über Arbeiten Otto Lilienthals und der Patentierung des ersten Klettverschlusses durch George de Mestral werden Meilensteine bionischer Forschung bis zu neuesten Trends und Produkten im Bionikbereich vorgestellt.

Eine Einführung in die Bionik (Historie, Methoden, Teilgebiete, neueste Forschung)
Die Veranstaltung eignet sich sowohl als Einstiegsveranstaltung ins Thema für Schluen und Firmen als auch zur Durchführung von Kreativitätstraining. In 4 Blöcken wird in gestraffter Form den Teilnehmern das Thema, die Arbeits- und Vorgehensweisen bionischen Forschens und Arbeitens, aber auch Beispiele erfolgreicher Umsetzung und Vermarktung von Bionik-Produkten vorstellt.

Baubionik – Können Architekten von der Natur lernen?
Liegen Biologie und Technik wirklich so weit auseinander, wie man uns immer noch gerne Glauben macht? Der Begriff „Design“ zum Beispiel kann hier eine Klammer bilden. „Biologisches Design“ – also konstruktive Ausformung in der belebten Welt – kann man etwa im Sinne „organismischer Formgestaltung“ definieren, die sich im Kräftefeld unterschiedlicher funktioneller Anforderungen einstellt.
Der Formenreichtum der Natur war schon immer Vorbild für eine Vielzahl berühmter Architekten und Designer wie Sir Paxton, Antonio Gaudi, Utzon, Calatrava und vieler anderer. Und Erkenntnisse zur Lüftung oder zur Wärmedämmung, die man bei Staaten bildenden Insekten oder beim Eisbär gewonnen hat, sind heute in die Konstruktion von Gebäuden eingeflossen. 

Automobilbionik – Von Fischschwärmen, Hanfstengeln und Kofferfischen
Zwar hat weder die Natur und schon gar nicht die Bionik das Rad erfunden, Erkenntnisse aus dem Studium der belebten und unbelebten Welt finden heute aber zuhauf ihre Anwendung in der Konzeption neuer Automobile. Gerade heute, in einer Zeit in der Ressourcenschonung und Recyclierung eine immer größere Rolle für unsere Umwelt spielen, ist es auch im Automobilbereich von höchstem Interesse, sich Anregungen aus der Natur zu holen. Bekanntestes Beispiel ist zurzeit wohl das DaimlerChrysler Bionic Concept Car, das nach dem Vorbild des in tropischen Meeren beheimateten Kofferfischs konzipiert wurde.

Marine Bionik – Lernen von Nemo
Die Weltmeere weisen einen ungeheuren Ideen-Pool für Bioniker aus – man denke hier zum Beispiel an die Strukturen der Haihaut, die zu Produkten im Bereich Energieeffizienz in der Luftfahrt oder Antifouling geführt hat. Oder an Nemo, den Clownfisch – der der pharmazeutischen Industrie Pate stand für ein Produkt, das Schwimmer vor Verletzungen durch nesselnde Qualen bewahrt. Auch historisch gesehen hat der Artenreichtum der Meere bereits die alten Griechen zur Formoptimierung von Schiffen inspiriert.

Von Ikarus zum MAV – Bionik in der Luftfahrt
Der Traum des Menschen zu fliegen wie die Vögel, ist so alt wie die Welt. So wundert es auch nicht, dass man sich von alters her hier der Bionik – dem Lernen von der Natur – ausgiebig gewidmet hat. Schon Leonardo da Vinci entwarf um 1500 erste Flugmodelle und sogar einen Hubschrauber nach Erkenntnissen, die er aus dem Studium der Natur gewonnen hatte. Leider werden solche Erkenntnisse heute auch vermehrt im Militärbereich eingesetzt. Typische Beispiele dafür, wie MAV’s (Micro Air Vehicles), die Spionagezwecken dienen und nur noch die Größe einer Fliege haben, werden hier vorgestellt.

Weitere Themen sind:

  • Biomedizintechnik
  • Management Bionik/Kybernetik
  • Evolutionäres Innovationsmanagement
  • Sensivitätsmodell von Prof. Vester
  • Syntegration – Mit kybernetischer Wissensvernetzung zu nachhaltigem Erfolg einer Organisation

Referenten:
Die Vorstände des Internationalen Bionikzentrums – Stiftung für Bionik, sowie andere namhafte Experten wie Prof. Nachtigall, Prof. Hill oder Prof. Rechenberg.

Vortragsdauer: 1,5 Stunden

Kosten: Honorare für Referenten abh. vom Thema, zzgl. Spesen und Reisekosten