Gerätebionik

Diese Teildisziplin der Bionik hängt zusammen mit den Disziplinen "Strukturbionik" und "Konstruktionsbionik". Es handelt sich um die Entwicklung einsetzbarer Gesamtkonstruktionen nach Vorbildern aus der Natur. Besonders im Bereich der Pumpen- und Fördertechnik, der Hydraulik und Pneumatik finden sich vielfältige Anregungsmöglichkeiten.

Fallbeispiel: Fischflossen und Flossenpumpen. Viele Fische erzeugen eine Vortriebskraft durch horizontal schwingende Schwanzflossen (Abb. A). Überlegungen zu Flossenpropellern (mit denen vor allem in Flachwasser ohne allzugroßes Aufwühlen des Untergrundes gefahren werden könnte) haben K. Affeld und H. Hertel (1968) zur Patentanmeldung einer Flossenpumpe geführt (Abb. B). Damit können beispielsweise auch schwer transportierbare halbflüssige Gemische störungsunanfällig durch Leitungen gedrückt werden.