Bislang ist Spinnenseide vor allem für ihre herausragende Belastbarkeit bekannt. Einen deutlich weniger beachteten Aspekt haben jetzt Forscher um Yongmei Zheng von der Pekinger Universität für Luft- und Raumfahrt in Augenschein genommen: Die Fasern ziehen auf effiziente Weise Wasser aus der Luftfeuchtigkeit - ein Phänomen, das sich in der Natur besonders in den frühen Morgenstunden beobachten lässt, wenn dicke Tautropfen an den Fäden eines Spinnennetzes hängen
Noch sind U-Boote auf ihre Kameras, Sonar und ein wachsames Auge des Bedieners angewiesen, aber das könnte sich ändern: Ein den Sinnesorganen von Fischen nachempfundenes System soll Tauchfahrzeugen künftig eine Art Rundumblick gewähren - und das selbst in lichtlosen Tiefen. Forscher kopierten dazu die Funktionsweise des so genannten Seitenlinienorgans, mit dem viele Meeresbewohner Objekte anhand feinster Wasserverwirbelungen wahrnehmen können.
Was Menschenkinder lange üben müssen, das wird Fischen schon in die Wiege gelegt. Selbst synchrones Schwimmen mit tausenden Anderen fällt ihnen von Anfang an leicht. Jeder tut dann, was auch sein Nebenmann macht und fügt sich in die Gemeinschaft ein. Genaue Gruppenregeln sind dabei dennoch notwendig.